Über das Buch

Diese Geschichte ist für Kinder sowie für Erwachsene, die einen lieben, ihnen nahe stehenden Menschen durch Krebs verloren haben. Sie beschreibt die Sichtweise eines 7 jährigen Jungen. Wie er die Krankheit seiner Oma erlebt hat und wie er mit ihrem Tod umgegangen ist.
Seine naive, kindliche Art und Weise führt uns in eine andere Welt.  
In eine Welt, in der Tod und Krankheit  angenommen werden, in der man Gefühle, Wünsche und Träume zulassen kann.

 

Wie dieses Buch entstanden ist: Meine Mutter erkrankte 2006 an Krebs und sie starb, nach einem tapferen Kampf, 2008. In der schwierigen Zeit ihrer Krankheit, die geprägt war von glauben, hoffen, kämpfen, hinfallen und wieder aufstehen, hat mein Sohn mir mit seiner offenen Art gezeigt, dass es immer weiter geht. Er hat gefragt, hinterfragt und wollte Antworten. Manchmal raubten mir seine direkten Fragen die Sprache. Wie redet man mit einem Kind über Leben und Tod. Über Krankheit und Gesundheit. Wie sagt man einem Kind, dass die Oma sterben wird? Ich wusste dies alles nicht. Durch meinen Sohn habe ich gelernt, wie einfach es eigentlich ist. Er hat mir durch seine ganz eigene Interpretation, mit seiner Fantasie, gezeigt, dass der Zauber zwischen Himmel und Erde jeden Tag aufs Neue greifbar ist. Dafür bin ich sehr dankbar. Und dadurch ist dieses Buch entstanden.

Mütter sterben nicht...